Eine Ausstellung entsteht – Rückblick Teil II

04_IMG_4434Nachdem wir euch das letzte Mal bereits die ersten Malerarbeiten gezeigt haben, könnt ihr hier nachlesen, wie es in der heißen Phase des Aufbaus weiterging. Ab Mitte Januar konnten Holzdisplays, die vorher in unserer Werkstatt entstanden, im Ausstellungsraum aufgebaut werden. Diese Displays haben die Größe von Großflächenplakaten im öffentlichen Raum. Durch diese besondere Art des Displays mussten unsere Ausstellungstechniker diesmal nicht nur Exponate an der Wand aufhängen oder in Vitrinen legen. Die insgesamt 19 Holzkonstruktionen wurden jeweils mit 18 DinA1-Platten bespannt, die wiederum einzeln beklebt wurden. Die Idee dahinter war, das Medium des Plakats so ins Museum zu bringen, wie es auch im Stadtraum zu finden ist. Dabei wurde sogar das gleiche Papier verwendet, wie auf Großflächenplakaten. Dennoch haben wir diese Optik hier und da spielerisch unterbrochen, indem einzelne Flächen frei bleiben und so Durchblicke innerhalb des Ausstellungsraumes entstehen.

Während im ersten Stock der Aufbau vonstatten ging, wurde der Ibach-Saal unterdessen zum Filmstudio. Zusammen mit BBDO und Craftwork haben wir Interviews mit jungen Düsseldorfer Werbern produziert, die von ihrem Werdegang und ihrer derzeitigen Arbeit berichten. Nachdem wir im Vorfeld in verschiedenen Agenturen angefragt hatten, wer denn Lust hätte, hatten wir am Ende so viele Teilnehmer, dass zwei Filme daraus geschnitten wurden. Mit dabei waren Werbetexter, Art Direktoren und Mitarbeiter in den Bereichen Beratung und Digital aus den Düsseldorfer Agenturen DDB, BBDO, BUTTER, Echtzeit, Eggert Group, Havas und TBWA. Spannend waren dabei die unterschiedlichsten Lebensläufe, die die einzelnen in die Werbebranche gebracht haben; interessant war auch, dass viele die gleiche Aussage trafen: man muss durchaus viel arbeiten, es macht aber auch wahnsinnig viel Spaß.

08_20170116_123707Filmaufnahmen im Ibach-Saal des Museums

Bis Ende Januar wurden dann alle Exponate ins Museum geholt oder von den Leihgebern gebracht und wenn nötig gerahmt. Nach und nach wurden sie im Raum verteilt und aufgehängt oder in die Vitrinen gelegt. Eine weitere Besonderheit bei dieser Ausstellung war, dass wir viel mehr Monitore als bei normalen Ausstellungen benötigten – bei einem Thema wie Werbung aber nachvollziehbar. Insgesamt hat unser Partner Sigma uns mit 20 Monitoren, zwei Beamern, zwei Mediaplayern, einem Touchscreen-Monitor und einem I-Pad versorgt. Nachdem auch die Technik an ihrem Platz war, konnte nun der Feinschliff stattfinden. Alle Objekte bekamen Beschriftungen, die bereits Ende 2016 verfasst wurden.

Dann war es endlich soweit und die Pressekonferenz lockte die schreibende Zunft ins Haus. Mit dabei waren Vertreter all unserer Partner, die neben den Kuratoren der Ausstellung über ihr Engagement berichteten. Die Rheinische Post und die Westdeutsche Zeitung haben uns in ihren Printausgaben jeweils einen Artikel gewidmet.

Am Abend des 16. Februars fand die Preview für den Freundeskreis des Museums statt, bei der sich das Kuratorenteam zum ersten Mal feiern lassen konnte. Wie wichtig das Thema Werbung für Düsseldorf ist, hat auch unsere Direktorin, Frau Dr. Susanne Anna, nochmals hervorgehoben. Nach einer kurzen Führung durch die Ausstellung, stießen wir dann erstmals auf unseren Erfolg an.

Zur großen Eröffnung am Folgetag waren wir dann schließlich vollends überwältigt, auf wie viel Interesse die Ausstellung stößt. Mit knapp 300 Gästen lauschten wir den Reden des Kulturdezernenten der Stadt Düsseldorf, Dr. Hans Georg Lohe, der Direktorin Frau Anna und der Vertreter unserer Partner BBDO, Landschaftsverband Rheinland und Landesarchiv NRW. Nach einer kurzen Gesprächsrunde zwischen vier Kuratoren, in der es vor allem um die Entstehung der Ausstellung ging, konnten alle Besucher nun in die Ausstellung strömen und Neues und Altes zum Thema Werbung (wieder-)entdecken.

20_Eroeffnung_Werbung_EnderleinFoto © k.enderlen FOTOGRAFIE

Einen Bericht von Karsten Enderlein zur Eröffnung findet ihr hier. Seine komplette fotografische Dokumentation des Abends gibt’s hier.

Wie die ersten zwei Monate der Ausstellung liefen erfahrt ihr in einem dritten Rückblick.

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