Agenturportrait #5 – Kunst und Kollegen

Bis jetzt haben wir in diesem Format vor allem Agenturen vorgestellt, die eine lange Firmengeschichte haben und durch internationale Verschmelzungen diverser Agenturen zu großen Agenturgruppen gehören. Dass das auch anders sein kann, kuk_logobeweist die Kunst und Kollegen Kommunikationsagentur mit Sitz in Düsseldorf-Unterbilk. Sie wurde erst im Januar 2009 von ihrem Gesellschafter Rainer Kunst begründet und arbeitet zurzeit mit 26 fest angestellten Mitarbeitern verschiedener Werbeberufe.

Das Konzept dieser noch relativ jungen Agentur zeichnet sich durch ein stark kundenorientiertes Selbstverständnis aus. Die Kunden kommen dabei aus den verschiedensten Branchen; von Ahoj-Brause über Borussia Dortmund, zu Schwarzkopf, Katjes oder Weight Watchers ist alles dabei. Für die Finanzbranche sind D.A.S., ERGO und Western Union als Kunden zu nennen. Aber auch im Kultur- und Non-Profit-Bereich gestaltet die Agentur Werbung, so z.B. für BLICK WINKEL ELA, HEARTBREAKER Düsseldorf oder UN Women.

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Keyworker-Communiqué #7 – Henkels Nachhaltigkeit als Imagebildung

Henkel ist wohl die bekannteste Marke, die aus Düsseldorf kommt. Der Stammsitz in Düsseldorf-Holthausen ist wichtiger Arbeitgeber für die Region und Impulsgeber für wegweisende Innovationen. Zu einer dauerhaft erfolgreichen Markenpolitik gehört nicht nur die permanente Pflege der Produkte starker Marken, wie Persil, Pril, Somat, Schauma, Fa sowie Pattex, Ponal, Pritt und Loctite, sondern auch die Verbreitung vertrauenswürdiger Orientierungssignale.

Ausstellung
Ausstellungsansicht mit Werbung für Persil, Foto © Medienzentrum Rheinland Stefan Arendt

Henkel ist seit über 140 Jahren mit Produkten erfolgreich, die dem Verbraucher einen erkennbaren Nutzen bringen und darüberhinaus eine Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt erkennen lassen, die nicht ausschließlich profitorientiert ist. Bereits in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurden die verwendeten Rohstoffe für Produkte und Verpackungen auf Umweltverträglichkeit untersucht. Die bis heute kontinuierlich fortgeführten Verbesserungen bei der Umwelt- und Ressourcenschonung haben Henkel in die weltweit führende Gruppe von Unternehmen geführt. Seit vielen Jahren wird Henkel von verschiedenen, weltweit agierenden, unabhängigen Ratingagenturen bei Nachhaltigkeitsrankings mit Spitzenplätzen ausgezeichnet.
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Agenturportrait #4 – Ogilvy & Mather

Die internationale Kommunikationsagentur Ogilvy & Mather hat eine lange Firmengeschichte, die bis ins Jahr 1850 zurückreicht. Damals gründete Edmund Charles Mather eine Werbeagentur in London. 1886 wurde aus der Agentur Mather & Crowther, die eine Pionieragentur war und zum Beispiel in den 1920er Jahren das heute auch im deutschen Sprachraum bekannte Sprichwort „an apple a day keeps the doctor away“ erfand. Die Brüder Francis und David Ogilvy begannen in der Agentur zu arbeiten und vor allem David erwies sich als brillanter Werber, der auch theoretisch über Werbung 2000px-Ogilvy-Logo.svgschrieb. In der Branche wird er als „Original Mad Men“ bezeichnet, also als Vorbild für die erfolgreiche US-Serie.

1948 schlug er vor, zusammen mit der Agentur S.H. Benson eine Werbeagentur in New York zu gründen, die fortan unter dem Namen Hewitt, Ogilvy, Benson & Mather geführt wurde. 1953 verließ Hewitt die Agentur, 1964 formte man eine gleichberechtigte Partnerschaft mit der ursprünglichen Agentur Mather & Crowther in London und nannte sich fortan Ogilvy & Mather. Ebenfalls 1964 kauften sie die deutsche Werbeagentur Heumann Werbegesellschaft in Frankfurt, die zu Ogilvy & Mather Deutschland wird. Die globale Ausrichtung des Mutterkonzerns war schon 1965 auf einem so hohen Niveau angelangt, dass man 1966 als eine der ersten Werbeagenturen an die Börse ging. Seit 1989 gehört Ogilvy & Mather mit der gesamten Gruppe zu dem Agenturnetzwerk WPP mit Sitz in London. Die Agenturgruppe sieht sich als eine „360°-Komplett-Dienstleistungsagentur, der es um Kommunikationsresultate geht“.
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Agenturportrait #3 – DDB

DDV1g6UXkAAEcTkUnter den vielen Agenturen Düsseldorfs ist sie ein Schwergewicht: DDB. Beim diesjährigen Cannes Lions International Festival of Creativity – dem weltweit größten und renommiertesten Festival der Werbebranche – schnitt sie als erfolgreichste deutsche Agentur ab. Seit Jahren macht DDB Werbung für große Kunden wie Volkswagen, die Deutsche Telekom oder Henkel. Dabei ist die Agentur mit Standorten in Berlin, Hamburg, Wolfsburg und natürlich Düsseldorf vertreten.

Wie viele Firmengeschichten der großen Düsseldorfer Agenturen, startete auch diejenige von DDB in den USA. Jedoch wurde hier keine deutsche Agentur im Zuge der Expansion übernommen, sondern eine Dependance eröffnet – und zwar die erste von DDB in Europa. 1949 gründeten Ned Doyle, Mac Dane und Bill Bernbach eine Werbeagentur in Manhattan und benannten sie nach ihren Nachnamen Doyle Dane Bernbach. Sie konnten schnell Erfolg erzielen und banden vor allem Kunden mit kleineren Etats an sich. Ihr Stil war leichter als die Mainstream-Werbung der Zeit, sie setzten auf griffige Slogans und cleveren Humor.
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Agenturportrait #2 – BBDO Germany

BBDO_RGB_positivBBDO ist eine der bekanntesten und erfolgreichsten Werbeagenturen Deutschlands. Ihr Hauptsitz befindet sich seit jeher in Düsseldorf, weitere Agenturstandorte der Gruppe gibt es in Berlin, Hamburg, Frankfurt, München, Dresden, Stuttgart und Nürnberg. In Düsseldorf arbeiten rund 1000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rund um die Königsallee – etwa 270 davon für die Kernmarke BBDO Düsseldorf, weitere 700 für Schwester- und Tochterunternehmen wie die PR-Agentur Ketchum Pleon, die Mediaagentur Omnicom Media Group, die Marketing-Consultants Batten & Company und die Dienstleister von agencyservices.

Der Name BBDO stammt dabei – wie bei vielen deutschen Agenturen – von der amerikanischen Muttergesellschaft, die in den 1970er Jahren auf den deutschen Markt strebte. Die Firmengeschichte der Amerikaner reicht bis ins späte 19. Jahrhundert zurück: 1891 gründete George Batten in New York die Batten Company, 1919 riefen Bruce Fairchild Barton, Roy Sarles Durstine und Alex F. Osborn ebenfalls in New York Barton, Durstine & Osborn (BDO) ins Leben. Als diese beiden Agenturen 1925 fusionierten entstand die Batten, Barton, Durstine & Osborn Company – abgekürzt BBDO.
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Keyworker Communiqué #4 – Zwischen Kauf und Verkauf lauert die Sünde: Die Privatsammlung von Prof. Scheele

Wie man sich mit dem Thema Werbung wissenschaftlich fundiert, aber auch mit einer großen Portion Humor beschäftigen kann, erlebten wir in der Privatsammlung von Prof. Dr. Walter Scheele. Er war als Leiter einer Werbeagentur, aber auch als Hochschuldozent ein ausgewiesener Fachmann auf seinem Gebiet und kannte alle Methoden und Wirkungsweisen von Werbung.

Weil er sich für die Geschichte der Werbung interessierte, hielt Walter Scheele seit den 1970er-Jahren Vorträge darüber, die großen Zuspruch fanden. Er legte eine Studiensammlung an, um das Thema anschaulich zu präsentieren. Schließlich fasste er sein Wissen in einem Buch zusammen. Es erschien im Jahr 1979 unter dem Titel „Zwischen Kauf und Verkauf lauert die Sünde. Jahrhunderte der Werbung in Geschichten und Bildern“. Den Titel entlieh Scheele dem Alten Testament. Im Buch Jesus Sirach, Kap. 27, Vers 2 (Einheitsübersetzung), heißt es: „Zwischen zwei Steine lässt sich ein Pflock stecken; so drängt sich zwischen Kauf und Verkauf die Sünde.“

Ausstellung
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(W)erben für Lore – Kooperation mit der Lore-Lorentz-Schule

20170618_150216Unter dem Motto (W)erben für Lore lud die Lore-Lorentz-Schule in Düsseldorf-Eller am vergangenen Sonntag in Kooperation mit dem Stadtmuseum in ihre Räumlichkeiten ein. Anlass war das 70jährige Bestehen des Kom(m)ödchens, deren Werbeplakate in der Schule ausgestellt sind. Durch die Umbenennung der Kollegschule Kikweg in Lore-Lorentz-Schule 1998 wurde die Mitbegründerin des mittlerweile ältesten deutschen politisch-literarischen Kabaretts gewürdigt.

Trotz des schönen Wetters fanden sich nun einige Interessierte für eine Führung durch die Schule ein, denn die Führung wurde nicht durch irgendwen gehalten. Zunächst sprach Prof. Wilfried Korfmacher von der Hochschule Düsseldorf, der die Kooperation zwischen der Schule und dem Stadtmuseum einfädelte. Er war auch für die Gestaltung der Werbung für die Sonderausstellung verantwortlich.
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