Keyworker-Communiqué #1 – Wahlwerbung

In dieser neuen Rubrik schreiben die an der Sonderausstellung mitwirkenden Keyworker – ehrenamtliche Mitarbeiter, die sich für das Stadtmuseum einsetzen – über verschiedene Aspekte rund um das Thema Werbung. Heute geht es um Wahlwerbung.

Politische Werbung ist im Kern Werbung von Parteien um Wählerstimmen. Sie konzentriert sich deshalb auf die Wochen und Monate vor Wahlen. Das war schon in der Weimarer Republik so, nachdem politische Werbung 1919 erlaubt worden war. Ihren Höhepunkt erreichte diese Methode bei den „Wahlen“ und Abstimmungen des „Dritten Reichs“, die allerdings weder allgemein noch frei waren. Dass ganze Innenstädte mit Bannern und Transparenten zugepflastert waren blieb den Bundesbürgern seit 1945 zwar erspart, doch wie im aktuellen nordrhein-westfälischen Landtagswahlkampf zu beobachten ist, scheinen die Parteien noch immer der alten Werbeprämisse zu folgen, dass mehr Werbung mehr „Umsatz“ verspricht.

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Eine Ausstellung läuft an – Rückblick Teil III

AusstellungDie Ausstellung ist seit Mitte Februar eröffnet, die Arbeit geht jedoch weiter. Damit die Düsseldorfer im großen Stil auf die Ausstellung aufmerksam wurden, haben wir Großplakate mit dem Logo im Stadtraum plakatiert. Dank der MOPLAK GmbH und der Düsseldorf Tourismus GmbH konnten wir diese Aktion bis jetzt schon mehrfach widerholen. Zusätzlich zu den Plakaten, hat Prof. Korfmacher uns auch einen kleinen Werbeclip produziert, der auf Infoscreens in der U-Bahn-Haltestelle Heinrich-Heine-Allee lief. Weiterlesen „Eine Ausstellung läuft an – Rückblick Teil III“

Eine Ausstellung entsteht – Rückblick Teil II

04_IMG_4434Nachdem wir euch das letzte Mal bereits die ersten Malerarbeiten gezeigt haben, könnt ihr hier nachlesen, wie es in der heißen Phase des Aufbaus weiterging. Ab Mitte Januar konnten Holzdisplays, die vorher in unserer Werkstatt entstanden, im Ausstellungsraum aufgebaut werden. Diese Displays haben die Größe von Großflächenplakaten im öffentlichen Raum. Durch diese besondere Art des Displays mussten unsere Ausstellungstechniker diesmal nicht nur Exponate an der Wand aufhängen oder in Vitrinen legen. Die insgesamt 19 Holzkonstruktionen wurden jeweils mit 18 DinA1-Platten bespannt, die wiederum einzeln beklebt wurden. Die Idee dahinter war, das Medium des Plakats so ins Museum zu bringen, wie es auch im Stadtraum zu finden ist. Dabei wurde sogar das gleiche Papier verwendet, wie auf Großflächenplakaten. Dennoch haben wir diese Optik hier und da spielerisch unterbrochen, indem einzelne Flächen frei bleiben und so Durchblicke innerhalb des Ausstellungsraumes entstehen.
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Eine Ausstellung wird geplant – Rückblick Teil I

01_20170210_145027Eine Ausstellung – noch dazu eine Sonderausstellung auf 500 m² – organisiert man nicht von heute auf morgen. Lange Planungen gehen der Eröffnung voraus, die einzelnen Beteiligten müssen sich abstimmen und Exponate über Exponate müssen begutachtet werden. Auch bei unserer Ausstellung „Werbung. Die Kunst der Kommunikation“ gab es einen langen Vorlauf bis die Ausstellung endlich im Februar dieses Jahres eröffnet werden konnte.

Die Ausstellung entstand aus einem Uni-Seminar im Wintersemester 2010/11 an der Ruhr-Universität Bochum, in dem Kurator Dr. Christoph Danelzik-Brüggemann mit den TeilnehmerInnen des Seminars für das Stadtmuseum Düsseldorf eine Ausstellung zum Thema Werbung plante. Als Experte stand damals Prof. Dr. Walter Scheele (1926–2016) zur Seite, der sich dem Thema in seinem Buch „Zwischen Kauf und Verkauf lauert die Sünde“ widmete. Nach ein paar Startschwierigkeiten musste das Projekt zwar kurzzeitig ruhen, wurde im Herbst 2015 jedoch wieder aufgenommen. Zwei ehemalige Teilnehmerinnen des Seminars und eine Gruppe von Keyworkern – ehrenamtliche Mitarbeiter am Stadtmuseum – planten fortan mit dem Kurator diese Ausstellung. Im Januar 2016 kam die Volontärin Stefanie Weißhorn als Verstärkung hinzu.
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Werbung. Die Kunst der Kommunikation

Sie ist allgegenwärtig, wirkt unmittelbar auf die Menschen, kann zum Aufreger und Gesprächsstoff werden, spielt mit Farben und Bildmotiven, greift gesellschaftliche Debatten auf, reproduziert Klischees und unterhält oder nervt: Werbung.
Seit dem 18. Februar zeigt das Stadtmuseum Düsseldorf die Sonderausstellung „Werbung. Die Kunst der Kommunikation“, die sich diesem internationalen Phänomen am Fallbeispiel Düsseldorf, einer der deutschen Werbemetropolen, widmet. Hierher werden die großen Werbeetats vergeben, hier werden und wurden unvergessliche Kampagnen erdacht. Die Ausstellung untersucht ihre historischen und
gegenwärtigen Facetten. Alles dreht sich dabei um die Fragen: Wie entsteht Werbung? Wer wirbt wie wofür? Wie prägt Werbung das Düsseldorfer Stadtbild? Was macht Werbung mit den Menschen?

Ausstellung
Foto © Medienzentrum Rheinland Stefan Arendt

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